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Am Freitag, dem 6. Februar 2026, fand der traditionelle Fasching am Martin-Luther-Gymnasium in Hartha statt. In der Doppelstunde präsentierte die Klassenstufe 11 wie jedes Jahr ein abwechslungsreiches Programm zu einem selbst ausgedachten Thema. Das diesjährige Motto lautete: „Es war einmal am MLG…“.
Als um 9:20 Uhr die Schülerinnen und Schüler die HarthArena betraten, stieg die Stimmung sofort. Dafür sorgten sowohl die faschingsgerechte Musik als auch die Vielzahl kreativer Kostüme. Von Frau Holle bis zu den sieben Zwergen war alles vertreten. Besonders hervorzuheben war jedoch die Verkleidung unserer Sport- und Biologielehrerin Frau Höhme, die als Maleficent, die dunkle Fee, erschien. Damit sorgte sie nicht nur für große Begeisterung, sondern gewann auch den Preis für das beste Kostüm der Lehrer und Lehrerinnen. Währenddessen gab es bei den Schülern keinen eindeutigen Gewinner. Darüber hinaus muss erwähnt werden, dass sich die Lehrkräfte jedes Jahr aufs Neue viel Mühe geben, kreative Einzel- und Gruppenkostüme zu gestalten und so den Fasching aktiv mitzugestalten.
Das Programm gliederte sich in einen Sketch-Teil und einen Mitmach-Teil. Zunächst führten die Elftklässlerinnen und Elftklässler moderne Interpretationen bekannter Märchen auf, die mit jugendlicher Sprache, Slang und aktuellen Bezügen neu erzählt wurden. Ein gelungenes Beispiel dafür war das Märchen Rotkäppchen und der böse Wolf, in dem Rotkäppchen fast ausschließlich nur Jugendwörter verwendete und die Großmutter mehrere Diäten gleichzeitig ausprobierte.
Anschließend traten Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Mini-Spielen gegeneinander an, darunter „KI oder real“, wo man unterscheiden musste, ob ein Bild eines Pilzes KI generiert ist und ob dieser giftig oder essbar ist.
Der Wettbewerb „Um die Wette flechtenbezog sich auf die Geschichte von Rapunzel. Bei dem Spiel musste man im Dreier-Team so schnell wie möglich einen Zopf flechten. Um die Spielenden zu motivieren, feuerten Schüler- und Lehrerteam ihre Kandidatinnen und Kandidaten lautstark mit Klatschen und Zurufen an. Am Ende gewann die Schülerschaft knapp mit 3:2. Als Belohnung erhielten alle Teilnehmenden einen Pfannkuchen, während in den Pausen die jüngeren Schülerinnen und Schüler in den vorderen Reihen mit kleinen Süßigkeiten versorgt wurden.
Den Höhepunkt der Veranstaltung und zugleich den perfekten Start in die Winterferien bildeten der gemeinsame Line-Dance sowie die anschließende Polonaise. Die Hauptorganisatorinnen Lina Fleischer und Noemi Saga zeigten sich sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und den positiven Reaktionen des Publikums, das seine Begeisterung mit lautem Applaus zum Ausdruck brachte. Auch Schulleiterin Heike Geißler äußerte sich durchweg positiv.
Somit bleibt die Frage, ob der Fasching 2027 die diesjährige Veranstaltung noch toppen kann?
Lara Köhler