Staatsminister stellt Scheck über 300.000 Euro für Harthaer Schulen aus

Thomas Schmidt (CDU), Staatsminister für Regionalentwicklung, brachte am Freitag einen großen Batzen Geld mit nach Hartha. Damit ist geplant, den naturwissenschaftlichen Zweig an den Schulen der Stadt auszubauen. Auch das Meinsberger Kurt-Schwabe-Institut ist mit an Bord.

Die Tinte unter der Förderzusage war kaum trocken, da rückte Bürgermeister Ronald Kunze schon mit einer neuen Idee raus. „Wir sind schon an einer Bewerbung für das nächste Projekt dran“, verriet das stolze Stadtoberhaupt nach der feierlichen Verleihung des Simul Plus-Wettbewerbs des Landes Sachsen.

300 000 Euro gibt es für das Vorhaben der Stadt Hartha gemeinsam mit Martin Luther-Gymnasium und Pestalozzi-Oberschule den naturwissenschaftlichen Zweig an den beiden Schulen auszubauen. Geplant ist dazu eine Kooperation mit dem Kurt-Schwabe-Institut (KSI) aus Meinsberg. Schüler sollen dann ab nächstem Jahr zum Beispiel die Möglichkeit haben, am KSI zu hospitieren und Einblicke in die Arbeit und Wissenschaft des Instituts bekommen. Außerdem ist der Kauf eines hochauflösenden Mikroskops geplant (DAZ berichtete).

Zu Besuch am Martin Luther-Gymnasium waren deshalb unter anderem Thomas Schmidt (CDU), Staatsminister Regionalentwicklung, sowie der Leiter des KSI, Professor Michael Mertig. Beide stimmten sie mit Schulleiterin Heike Geißler überein, welche Bedeutung das Projekt für die Region habe. „Unser Ziel war es, in Mittelsachsen damit hervorzustechen“, sagte Geißler dazu. Schule sei oftmals zu verkopft und theoretisch, das nun gemeinsam mit dem KSI angestrebte Vorhaben ändere dies nun. KSI-Leiter Mertig ging sogar einen Schritt weiter: „Wir bilden hochqualifizierte Menschen in der Region aus, die in den kommenden Jahre sogar bei uns im Institut und auch sonst vor Ort eine gute Perspektive haben.“

Foto: Bürgermeister Ronald Kunze (2.v.l.), Schulleiterin Heike Geißler und KSI-Leiter Prof. Michael Mertig (r.) nehmen den Scheck vom Staatsminister Thomas Schmidt (l.) in Empfang. Sven Bartsch

DAZ, 16.06.2020