Testrennen in Dečín

Am Freitag fuhr für zwei Tage die Projektgruppe „Brennstoffzellenauto“ zum ersten Testrennen nach Dečín. Im Rahmen unserer AG bauten die sieben Schüler aus den 10. – 12. Klassen seit Ende Dezember dieses besondere Auto für den ersten Testlauf zusammen.

Nach der Abholung direkt an der Schule ging es mit dem Bus nach Dečín. Gleich nach der Ankunft und dem Abendessen kam es zum ersten Kennenlernen der zehn deutschen Teams, die aus fünf sächsischen Schulen kommen. Gemeinsam mit dem Projektteam aus Tschechien und der TU Chemnitz wurden Erfahrungen ausgetauscht und erste auftretende technische Probleme besprochen und teilweise auch schon gelöst.

Am Samstag begann ab 9 Uhr die heiße Phase der Rennvorbereitung. In einer Basketballhalle wurde die Rennstrecke aufgebaut und wir begegneten erstmals den zehn tschechischen Teams. Um die Zusammenarbeit der beiden Länder zu verstärken, bilden ab sofort ein deutsches und ein tschechisches Team eine Renngemeinschaft. Unser Partner ist die Střední škola stavební a strojní aus Teplíce. Die Teamvorstellung auf Englisch mit der Präsentation des Autos und der Vorstellung der Schule läutete die unmittelbare Rennphase ein. Zunächst durften zehn Teams gleichzeitig auf die Rennstrecke, um ein Gefühl für das miteinander zu bekommen. Dabei wurde jedem Team ganz schnell klar worauf es in Wirklichkeit noch alles ankommt, außer nur einem schnellen Auto zu bauen. Strecke verlassen und Zusammenstöße ließen nicht lange auf sich warten und in der Boxengasse stand mehr Arbeit an als gedacht.

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13 Uhr war dann der gemeinsame Start aller Teams ähnlich wie in der Formel Eins. Die Organisatoren merkten ganz schnell, dass das Reglement für den heutigen Tag geändert werden musste, sodass es am Ende zwei halbstündige Testfahrten wurden ohne Sieger. Dafür haben alle genügend Erfahrungen gesammelt, das Auto technisch zu verändern aber auch das Fahren kritisch zu beleuchten, um im Finale im Juni fünf Stunden am Stück zu fahren.

Sehr positiv wurde von allen die freundliche Interaktion mit den Organisatoren und den anderen Teams sowie die technische Unterstützung untereinander empfunden.

S. Schmidt