Von Reiseplänen über Modellbauplatten bis Fotoserien

Das sind die Ergebnisse der Projektwoche am Harthaer Gymnasium

Von Juliane Staretzek

In der Hartharena läuft laute Musik, Tische stehen in der Mitte, die Schülerinnen und Schüler des Martin-Luther-Gymnasiums tragen Abendkleider, Anzüge und Partyoutfits. Alle Schüler sehen unverhältnismäßig schick aus. „Das Motto des Tages ist overdressed“, erklärt Amalia Lentzsch (15), „die 10. Klassen kümmern sich um die Organisation und das Programm des vorletzten Schultages.“ Zunächst werden jedoch die jahrgangsbesten und engagiertesten Schüler ausgezeichnet. Am Rand sind Tische aufgebaut. In der Woche vor den Ferien finden am Gymnasium in Hartha Projekttage statt. Die Schülerinnen und Schüler können sich für ein Thema entscheiden und arbeiten dann drei Tage lang klassenübergreifend an den Aufgaben. Die zehnten Klassen übernehmen hierbei auch die Funktion der Betreuer. So zum Beispiel auch Amelie Kaiser (16). Sie hat eine Menge Erfahrung an der Nähmaschine. So konnte sie jüngere Schüler an der Nähmaschine unterstützen. Dabei sind Kissenbezüge, Beutel und Täschchen entstanden. „Wir haben uns auch in der Gestaltung ausprobiert, mal haben wir die Stoffe bemalt, mal bedruckt“, zeigt sie auf einen Beutel, auf dem ein großes Foto aufgebracht ist.

Von der AG zur Projektwoche

Ein paar Meter weiter steht Arthur Meyer (11) und setzt die Züge auf die Modellbahnplatte. „Seit Anfang des Schuljahres haben wir an dem Abschnitt gebaut“, erzählt der Fünftklässler ganz aufgeregt, „aber diese Woche haben wir echt viel fertig bekommen, die ganze Gestaltung ist entstanden, die Wiese, die Häuser, der Blumenladen.“ Arthur Meyer (2. von links) ist konzentriert. Seit Anfang des Jahres arbeitet er mit der AG zusammen an der Modellplatte. In der letzten Woche sind sie gut vorangekommen. Juliane Staretzek Vor der Bühne wird eine Leinwand aufgebaut, die Präsentation der Fotogruppe startet. Lost Places ist das Thema. „Am ersten Tag haben wir allgemeine Infos zum Fotografieren bekommen“, berichtet Tabea Hünerfauth (14), den zweiten Tag ging es dann raus. Die Schülerinnen und Schüler haben Lost Places in Hartha gesucht. „Ein paar hatten wir schon im Kopf, die alten Häuser am Markt zum Beispiel, dann haben wir Bilder mit dem Handy gemacht, und konnten uns auch an einer Kamera ausprobieren.“ Mittwoch ging es dann an die Bildbearbeitung. Die Schülerinnen der Fotogruppe stellen ihre Bilder mit dem Motto „Lost Places“ in Hartha vor.

Unterschiedliche Interessen

Ob kreativ und künstlerisch, mit Mosaikfliesen und Farbe, oder doch sportlich. Die Gruppen haben ganz unterschiedliche Themen gehabt. So auch Laura Hahn (16) und Hannah Reinken (16), die sich mit Reisezielen auf der Welt auseinandergesetzt haben. Sie waren im Reisebüro und haben sich über verschiedene Länder informiert. Die beiden Schülerinnen sind sich einig: „Amerika wäre unser Reisefavorit, mit verschiedenen Stopps in unterschiedlichen Staaten.“ Die schicke Kleidung kommt am Abend auch noch zum Einsatz. Denn dann ist in der Harthareana Party angesagt. Bis 21 Uhr dürfen die neunten bis elften Klassen feiern, für die Jüngeren ist leider schon 19 Uhr Schluss. „Das wird ein richtig schöner Abschluss, zum Schuljahr“, freut sich Amalia Lentzsch.

Foto: Amelie Kaiser (16/l.)) hat ihre Mitschülerinnen beim Nähen und Gestalten unterstützt. Emma Rost (12/M.) und Tabea Jäpel (13/r.) haben in der Projektwoche Kissen genäht. Juliane Staretzek

DAZ, 16.07.2022

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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